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Das Leben spielt sich in der Stadt ab, nicht zu Hause.

(Ute Legner, Stadt Augsburg - Kulturamt, anläßlich der Ausstellung „Zeit vor Ort“ am 1. Juni 2016)

… Entscheidend für sein fotografisches Arbeiten wird die Berührung mit dem New Topographic Movement. Eine Stilrichtung, die während der 1970er Jahre in den USA entstand. Diese Bewegung wird als der Beginn einer neuen fotografischen Sicht auf die Landschaft verstanden. Nicht die Idealvorstellung unberührter Landschaft, sondern die dokumentarische Sicht auf die durch Menschen veränderte, gar verschandelte Umwelt stehen im Fokus.

In Jochen Egers fotografischem Konzept verschmelzen nun seine „Lebens-Themen“: die Dokumentation einer subjektiven Wirklichkeit der Stadt Augsburg und das Archivieren von Gegenständen, Zeichen, Straßen, Orten. Seine Fotografien entstehen stets im „Augsburg-Weiss“ - im diffusen Weißlicht, das uns hier fast sieben Monate des Jahres ein täglicher Begleiter ist. …

Er richtet sein Augenmerk auf Orte, mit denen man nicht pfleglich umgegangen ist. Die aber genau deswegen eine eigene Schönheit entwickelt haben. … So erhebt er seine Motive, die so sehr Teil des every-day-life sind, zum Besonderen und für ihn Wichtigen.

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