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Ein Fotograf archiviert seine Stadt - Jochen Eger nimmt das Übersehene auf. Wie er dabei hinter die Oberfläche blickt.

(Alois Knoller, Augsburger Allgemeine, Feuilleton regional anläßlich der Ausstellung „Jenseits der Fassaden“, Augsburg am 08. Dezember 2016)

Jochen Eger hat einen Blick für Zeichen, Ordnungen und Strukturen, die er antrifft und als typisch für den Ort wahrnimmt. … Die Zweckmäßigkeit von Gehäusen und Abgrenzungen gerät ebenso in den Brennpunkt wie der Rhythmus urbaner Fluchten. Die Einzelbilder kombiniert der Foto-Forscher zu kleinen Serien, bezieht mal drei, mal vier Ansichten aufeinander nach seinen archivarischen Ordnern.

Der Titel der Ausstellung verweist darauf, dass Jochen Eger hinter die Oberfläche schauen will. Dem Unscheinbaren, Übersehenen und Überschminkten gilt sein fotografischer Blick. Mit gutem Grund strebt er in den Aufnahmen eine hohe Tiefenschärfe an. Nichts bleibt seinem Zugriff verborgen. Kanten, Spalten, Materialität und Transparenz werden sichtbar.

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